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Informationskompetenz mit der Bibliothek

Medienkompetenz

Inhalt des Dossiers

Hintergrundinformationen zur Medienkompetenz und -pädagogik

Dossier Medienpädagogik der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Materialiensammlung "Medienpädagogik" der Bundeszentrale für politische Bildung klärt über die moderne Medienlandschaft auf und informiert über die Möglichkeiten, digitale Medien in die Bildungsarbeit einzubinden. 

Schultransformation. Ein Projekt des Bündnis für Bildung e.V.

Der Digital Pakt stellt die Schulen aktuell vor die Herausforderung gemeinsam mit den Schulträgern aktiv den digitalen Wandel  zu gestalten. Um diesen Entwicklungsprozess zwischen Schulen und Schulträgern zu unterstützen, haben Mitglieder des Bündnis für Bildung e.V. einen Leitfaden für die Erstellung und Weiterentwicklung schulischer Medienkonzepte, sowie eine Checkliste für die Implementierung von schulischen Infrastrukturplänen. entworfen. Diese Leitfäden und Checklisten stehen allen Akteuren der Bildungslandschaft zur Verfügung.

JIM-Studie 2018 ? Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger

Die Ergebnisse der JIM-Studie 2018 zeigen, dass der Siegeszug von Netflix und Co. bei den Jugendlichen anhält. Die Hälfte der 12- bis 19-Jährigen schaut regelmäßig Sendungen, Serien und Filme bei Netflix (47 %), jeder Fünfte nutzt Amazon Prime Video (22 %). In der Zeitreihe über die letzten zehn Jahre betrachtet wird deutlich, dass sich die Nutzung des analogen Mediums Buch auch im Social-Media-Zeitalter nicht verändert hat. Der Anteil derjenigen Jugendlichen, die in ihrer Freizeit mindestens mehrmals pro Woche in der Freizeit (also nicht für die Schule) gedruckte Bücher lesen, beträgt seit 20 Jahren etwa 40 Prozent. Auch 2018 lesen zwei von fünf Jugendlichen regelmäßig Bücher in analoger Form.
Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die JIM-Studie 2018 wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2018 telefonisch befragt.

Gerhard Tulodziecki: Aufgabenfelder der schulischen Medienpädagogik

Als einer der ersten hat Gerhard Tulodziecki konkrete Aufgabenfelder der schulischen Medienpädagogik benannt und einen Koordinierungsrahmen für medienpädagogische Unterrichtseinheiten vorgestellt. Die Seite stellt seine Gliederung vor:
Auswählen und Nutzen von Medienangeboten
Eigenes Gestalten und Verbreiten von Medienbeiträgen
Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen
Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen
Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung

ForumWissen, der Kompetenzpool für Medienpädagogik des Bundesverbandes Jugend und Film e.V.

ForumWissen ist der Kompetenzpool für Medienpädagogik des Bundesverbandes Jugend und Film e.V.. Mit diesem neuen Bereich will der BJF medienpädagogisches Wissen mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendfilmarbeit in ein professionelles Umfeld vermitteln und somit einen Beitrag zur Qualifizierung der Medienpädagogik leisten. Basis von ForumWissen ist eine pädagogisch und filmwissenschaftlich kategorisierte Datenbank für die Veröffentlichung von Studien- und Abschlussarbeiten. Damit soll im Gegensatz zur kommerziellen Verwertung eine Plattform entstehen, die einerseits den PraktikerInnen einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse gibt, andererseits dem Nachwuchs die Gelegenheit eröffnet, sich in der professionellen Szene der Kinder- und Jugendfilmarbeit vorzustellen. Seit Sommer 2010 können die Arbeiten mit Abstracts bei ForumWissen eingestellt werden. Darüber hinaus ist der Aufbau eines Blogs geplant, dessen Content sich aus der Themenstruktur der Arbeiten generiert. Hier soll ein aktiver Dialog entstehen, der zusammen mit Meldungen, Tipps und Angeboten die berufliche Orientierung fördert. Der BJF bietet zudem als kompetente Organisation der Kinder- und Jugendfilmarbeit durch seine Akteure und Multiplikatoren vielfältige Netzwerkmöglichkeiten.

Konferenz der Landesfilmdienste e.V.

Das mulimediale Bildungsportal der Landesfilmdienste/Landesmediendienste bietet kostenlose interaktive Web 2.0 Features, die den Nutzern ein ständig aktualisiertes, interaktives und multimediales Tool zur Ausgestaltung der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung zur Verfügung stellen. Unter anderem sind folgende Funktionalitäten und Inhalte zu finden: Bildungsfilme als Stream und Download, Podcasts, WebTV (Mit thematisch vorkonfigurierten Themen), MyWebTV (individuell zusammengestellte Filme), News, Termine, Verleih (lassen Sie sich den Film als DVD kostenlos zuschicken), Arbeitshilfen und didaktischen Materialien, u.v.m

Pädagogische Hochschule Zürich - Bereich Medienbildung

Informations- und Beratungsmaterialien, Materialien zur schulischen Medienerziehung und Veröffentlichungen zu medienpädagogischen Schwerpunktthemen (online-Zeitschrift) sowie eine virtuelle Lernumgebung für Medien in Bildung und Schule, das medien-lab.

Netzdebatte.bpb.de

Netzdebatte ist das Debattenportal der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Weblog greift Themen auf, die die Gesellschaft bewegen. Netzdebatte erklärt Hintergründe, bildet Positionen ab und bietet einen Ort zum Diskutieren. Auf “Netzdebatte.bpb.de´´ hinterfragen Expertinnen und Experten der Netzwelt gemeinsam mit den Nutzer/-innen von www.bpb.de kritisch die Entwicklungen der digitalen Gesellschaft. Der Kanal will das Verständnis für die gesamtgesellschaftliche Bedeutung netzpolitischer Fragen stärken und eine Diskussion zu diesen ermöglichen. In einzelnen Schwerpunkten hat sich das Weblog bisher mit den Themenfeldern Überwachung, Teilhabe und Big/Open Data auseinandergesetzt.

Hilfe und Hinweise für Eltern

Gutes Aufwachsen mit Medien. Digitales Kinderzimmer ? Praktische Hilfen für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Die Broschüre hat den Schwerpunkt Digitales Kinderzimmer. Experten und Eltern geben Tipps für den sicheren Umgang mit Smart-Toys und Online-Risiken. Für Kinder liegt ein buntes Papierhandy mit sieben Kreativ-Karten bei. Damit lernen sie gute Kinderangebote kennen und können selbst etwas gestalten. Der Info-Laptop "Fit fürs Netz!“ enthält wichtige Online-Regeln. Außerdem gibt es einen Sticker mit individuellem Passwort-Schlüssel zum Erstellen sicherer Passwörter.

Kinder im Internet ? Hinweise für Eltern

Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger, das Surfverhalten der Kinder zu kontrollieren. Zudem gibt es bisher keine geräteübergreifenden Filter- und Jugendschutzprogramme, die gleichzeitig auf Computern, Spielkonsolen, Smartphones und Tablets funktionieren. Somit müssen je nach Gerät in vielen Fällen unterschiedliche Einstellungen und Programme genutzt werden. "Klicksafe" gibt Eltern hilfreiche Tipps, wie sie ihre Kindern auf dem Weg zu einer selbständigen und verantwortungsvollen Internetnutzung begleiten können.

Medienmami - der medienpädagogische Weblog

Der Weblog ´´Medienmami´´ wird von Studierenden des Diplom-Studiengangs Medieninformatik an der Universität Ulm betreut. Der Medienratgeber beurteilt und bewertet Computerspiele, Fernsehsendungen, Lernprogramme sowie Informationen, Neuigkeiten und Veranstaltungshinweise zu medienpädagogischen Fragestellungen. Beispiele für solche Fragen sind: "Welche Lernprogramme helfen wirklich in der Schule?", "Machen Computer Kinder richtig schlau?", "Welche Fernsehsendungen/Filme sind für welches Alter geeignet?". Aber auch Hintergrundinformationen zu aktuellen Medienangeboten sind zu finden sowie Podcasts. Eigene Kommentare können ergänzt werden.

 

SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht

Der Medienratgeber SCHAU HIN! informiert Eltern und Erziehende über aktuelle Entwicklungen der Medienwelt, über Möglichkeiten zur Information, Interaktion und Unterhaltung, aber auch Risiken wie Kostenfallen, Werbung, Datenlecks, Kontaktgefahren, Cybermobbing, exzessive Mediennutzung oder beeinträchtigende Inhalte wie Gewalt und Pornografie.

Zugleich bietet SCHAU HIN! Eltern und Erziehenden Orientierung in der digitalen Medienwelt und gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.

 

Unterrichtsmaterialien zur Medienkompetenz

Unterrichtsvorschläge zum Themenfeld Digitalisierung - bei Umwelt im Unterricht (BMU)

Welche Chancen und Risiken bringt die Digitalisierung mit sich? Welche Rolle spielt sie für Umwelt- und Naturschutz und nachhaltige Entwicklung?

Auf dem Portal des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finden Sie Hintergrundinformationen, Arbeitsmaterialien und Unterrichtsvorschläge für die Grundschule und die Sekundarstufen rund um das Thema Digitalisierung und Umweltschutz.

Unterrichtsmaterialien von klicksafe.de

Im Portal von "Klicksafe" der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz stehen umfangreiche Lehrerhandbücher, Unterrichtsreihen für die Grund- und Sekundarstufe sowie Dossiers rund um das Thema mobile Medien als PDF zum kostenfreien Download bereit.

Freizeit und Medienkonsum: Was sind Medien und wofür nutzen wir sie? - Unterrichtsmaterialien für die Grundschule

Registrierte User von lehrer-online.de finden hier Unterrichtsmaterialien für die Primarstufe: Die erste Sequenz führt Familie Schaumann ein. Lenas Hausaufgabe, ein Medienprotokoll zu erstellen, bringt sie dazu, die anderen Familienmitglieder und sich selbst genau zu beobachten. Darin eingebettet sind anhand der Beispiele für Lenas Protokoll zahlreiche Erklärungen zu den Fragen, was Medien sind, wie man sie unterscheiden kann und welche Funktionen sie erfüllen.

 

Unterrichtsmaterial von "so geht MEDIEN"

Die Webseite "so geht MEDIEN", ein Bildungsangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio, bietet multimediale Unterrichtsmaterialien: Videos, Tutorials, Texte, Downloads ganzer Unterrichtseinheiten sowie Aufgaben. Das Angebot steht LehrerInnen kostenlos zur Verfügung und ist mit minimaler Vorbereitungszeit direkt im Unterricht einsetzbar.

Themenbereiche sind unter anderem: Wie entsteht eine Nachricht? Was bedeutet freie Minungsbildung heute? Woher wissen Journalisten, ob etwas wahr ist? Wie entstehen Verschwörungstheorien? 

medienbewusst.de - kinder.medien.kompetenz

Mit dem Start der deutschlandweiten Web-basierten Informationskampagne am 04. Dezember 2008 erfolgt gleichzeitig der offizielle Launch des redaktionell-betriebenen Online-Portals medienbewusst.de. Ein wesentliches Anliegen der redaktionell-betriebenen Online-Kampagne medienbewusst.de ist es, Eltern und Lehrern praktische Orientierungshilfen zur Medienerziehung und -nutzung zu geben und somit den Dialog zwischen Eltern und Kindern zu fördern. So finden Laien und Profis auf der Internetpräsenz medienbewusst.de Ratschläge zum sicheren Umgang mit Medien, Anregungen für die Praxis spielerisch Medienkompetenz zu vermitteln und journalistische Beiträge, die über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der medienwissenschaftlichen Forschung informieren und somit bestehende Lücken der gegenwärtigen Berichterstattung über “Kinder und Medien“ schließen.

Das Internet sicher nutzen - Hinweise und Unterrichtsmaterialien für Lehrende, Eltern und Schüler

Kinder und Jugendliche sind digitale Medien ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Oft unterschätzen sie aber die Risiken und Folgen ihres Handelns im Netz. Lehrenden fehlt wiederum oft die Erfahrung, um ihre „Schützlinge“ bei der sicheren Internet- und Handynutzung kompetent zu unterstützen. Das österreichische Portal "Saferinternet.at" bietet Handreichungen und Unterrichtsmaterialien als PDF zum Download und zeigt an Beispielen, wie Lehrende die sichere Internet- und Handynutzung in der Schule zum Thema machen können und wie sie bei Problemen (z.B. Cyber-Mobbing, Tausch ungeeigneter Inhalte ...) richtig reagieren.

Medienkundeheft ZEIT für die Schule

Dieses Unterrichtsmaterial unterstützt Lehrkräfte dabei, Schüler für einen kritischen und bewussten Umgang mit Medien zu sensibilisieren. Auf mehr als 160 Seiten bietet es aktuelle Informationen und Arbeitsblätter für einen spannenden Unterricht. Zusätzlich ist im Material eine CD enthalten, die alle Inhalte des Heftes enthält, ebenso interaktive Tafelbilder und Arbeitsblätter, die einen multimedialen Unterricht ermöglichen.

VideoAnt, SoundCloud & Co

Jugendliche nutzen Medien in ihrer Freizeit ganz selbstverständlich. Sie setzen sie zur Gestaltung ihres Alltags, zur Unterhaltung und zum Kontakt mit ihren Peers ein. Für viele noch ungewohnt hingegen ist das medienbasierte Lernen im Unterricht und zu Hause. Dies greift das aktuelle Unterrichtsmaterial auf: Es demonstriert beispielshaft verschiedene digitale Lernwerkzeuge, die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Lernsituationen einsetzen können.

Smartphones souverän nutzen - Wie man im Handy-Dschungel die Kontrolle behält

Wen lernt meine Tochter mit Dating-Apps kennen? Ist mein Sohn handysüchtig? Welche Apps nutzen junge Leute und welche davon sind gefährlich? Mit vielen Beschreibungen, Fakten und Info-Grafiken weist die Broschüre "Smartphones souverän nutzen" den Weg durch den Handy-Dschungel und bietet Hintergründe und Praxiswissen für Schüler, Eltern und Lehrer.

Nicht ohne mein Smartphone! - Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I

Mit dem Wechsel in eine weiterführende Schule erhalten Jugendliche oft ihr erstes Smartphone. Für viele nimmt das mobile Gerät schon bald den Stellenwert eines digitalen Freundes ein. In Familien sorgt das Smartphone daher immer wieder für Streit und Diskussionen. Erwachsene sorgen sich um einen allzu bedenkenlosen Umgang der Jugendlichen mit den mobilen Geräten. Für Jugendliche scheinen die Ängste der Erwachsene übertrieben.

Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien sensibilisieren für einen bewussten Umgang mit dem Smartphone. Im Zentrum steht ein Rollenspiel, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler in die unterschiedlichen Perspektiven von Eltern und Jugendlichen hineinversetzen und das sie als Comic oder Video mit dem Tablet oder Smartphone umsetzen.

Digitale Spielewelten - Online-Kompetenzplattform für Medienpädagogik in der digitalen Spielekultur

Die Plattform bildet die vielfältigen Aktivitäten und Netzwerke im Bereich der Videospielkultur ab. Sie stellt Pädagoginnen und Eltern Informationen und Praxismaterialien rund um das Thema digitale Spiele zur Verfügung und liefert damit zahlreiche medienpädagogische Ideen für einen kritischen und kreativen Umgang mit dem Kulturgut Games.

Initiative "Gutes Aufwachsen mit Medien"

Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet mit dieser Website einen Einstieg für die Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Website dient Fachkräften und Eltern zur Information, Weiterbildung und Vernetzung im Bereich der medienpädagogischen Arbeit. Bestandteile der Website sind u.a.: eine Infobörse mit Materialien zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen, medienpädagogischen Einrichtungen und Informationen zum Kinder- und Jugendmedienschutz; eine Datenbank für Kindermedien mit Tipps und Hinweisen für den Einsatz von Webseiten und Apps in der pädagogischen Medienarbeit.

Darum sind Influencer so beliebt - Unterrichtsmaterial bei "so geht MEDIEN"

Ihr Leben ist scheinbar immer bunt und spannend, sie sind cool, ein bisschen verrückt, sie haben Style, sind Vorbilder - und: sie sind unsere Freunde. Nicht? Erfolgreiche Influencer sind unbestritten sehr gute Unterhalter, sie sprechen die gleich Sprache wie ihre Follower und haben dieselben Themen, sie lassen alle in ihre Wohnungen schauen – in ihr wahres Leben aber nicht. Die Nähe, die Influencer vermitteln, gehört mit zu ihrem Beruf. Ja, das ist ein Beruf. Ein ziemlich stressiger sogar.

Und natürlich verdienen sie damit auch ihr Geld. Müssen sie ja. Doch wer bezahlt YouTuber, Instagrammer oder Musically-Stars für ihre Videos? Das Schlüsselwort hierzu ist „Werbung“. Sie bekommen Geld von den Marken, deren Kleidung sie tragen. Die Kosmetikfirma, mit deren Lippenstift sich die Bloggerin den Mund rot malt, zahlt auch. Und je mehr Follower und Klicks die Influencer haben, desto mehr Geld bekommen sie für ihre Werbeverträge. Logisch. Manche bringen sogar eigene Produkte auf den Markt: Kosmetikserien, Pizza, Bücher, Mode. Das heißt: Die Jugendlichen sind nicht nur ihre Fans, sondern auch ihre „Währung“.

Deshalb sollte man immer einen genauen Blick darauf haben, für was die Lieblings-Influencer werben, mit was sie ihr Geld machen und welche Meinungen sie deshalb dafür vertreten. Die Devise lautet: Nicht einfach nur blind beeinflussen lassen. Denn das heißt influence ja schließlich ursprünglich.

Literacy - Lesen, Schreiben, neue Medien

Dieser Guide zur Beratung und Unterstützung von Lehrkräften, Ausbilderinnen und Ausbildern beim Einsatz von Neuen Medien im Unterricht hat das Lesen und Schreiben im medial vielfältigen Kontext zum Schwerpunkt. Der Teil “Literacy“ des Guides behandelt wissenschaftliche Erkenntnisse, soweit sie für die Praxis der Medienbildung klärend und wegweisend sind. In Unterbereichen werden konkrete Beispiele aus der Praxis der Medienbildung und der Lese- und Schreibdidaktik präsentiert. Hervorzuheben sind außerdem die Beschreibung der multimedialen Lernplattform „myMoment“ für die Primarstufe und das Eingehen auf Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bibliotheken und Schulen im Rahmen des Programms „Bibliotheken machen Schule“ mit entsprechenden Weiterbildungsangeboten.

Medienabhängigkeit und exzessiven Mediennutzung

Dossier »Exzessive Mediennutzung - Medienabhängigkeit. Eine Aufgabe des erzieherischen Jugendschutzes«

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat ein neues Dossier zum Thema »Exzessive Mediennutzung – Medienabhängigkeit. Eine Aufgabe des erzieherischen Jugendschutzes« veröffentlicht.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der erzieherische Kinder- und Jugendschutz mit der teilweise exzessiven Nutzung verschiedener Medien durch Kinder und Jugendliche umgehen muss. Mädchen und Jungen wachsen heutzutage selbstverständlich mit einer Unzahl von Medien auf. Smartphone, PC, Tablet sowie die damit genutzten sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp & Co. oder Computerspiele bieten Ablenkung, Unterhaltung und Kommunikation rund um die Uhr.
Im Dossier werden Ergebnisse aktueller Studien aufgezeigt und Empfehlungen zum pädagogischen Umgang mit der exzessiven Mediennutzung gegeben. Hinweise auf relevante Literatur, Projekte und Ansprechpartner runden das vierseitige Dossier ab.
; Das Dossier »Exzessive Mediennutzung – Medienabhängigkeit« ist kostenlos – auch in höherer Stückzahl – erhältlich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und stehen unter http://www.bag-jugendschutz.de/publikationen_dossiers.html zum Download bereit.

Der Umgang mit sozialen Netzwerken

Wie offen kann ich sein? Selfies und die Kommunikation in sozialen Medien

Diese kommunikative Bedeutung der Selfies ist Ausgangspunkt der hier versammelten Unterrichtsideen. In den Blick genommen wird besonders die Ebene der nonverbalen Kommunikation, die in Form von Posen, Gesten oder Körperhaltung eine Rolle spielt. Die körpersprachlichen Signale, deren Bedeutung und Wirkung, sind den Beteiligten – dem Abgebildeten wie auch dem Betrachter – oft nicht klar. Mit verschiedenen Übungen und Aktionen werden die Schülerinnen und Schüler zunächst für diese Ebene der Kommunikation sensibilisiert, damit sie bewusster mit ihren Bildern im Netz umgehen können. Hieran an schließt sich eine Auseinandersetzung über die für Jugendliche so wichtige Frage, wie offen und authentisch ihre Kommunikation in sozialen Medien sein kann. Anhand von improvisierten Rollenspielen gehen sie den Möglichkeiten und Risiken von Offenheit einerseits und Selbstvermarktung andererseits nach. Thematisiert wird dabei der schwierige Balanceakt zwischen Authentizität und Entblößung sowie zwischen Imagebildung und hohlem Schein.

Unterrichtseinheit Soziale Netzwerke

Jugendliche bewegen sich täglich in sozialen Netzwerken. Eltern und Lehrkräfte kennen diese Dienste dagegen oft nur vom Hörensagen, nutzen sie aber nicht. In den aktuellen Unterrichtsmaterialien vergleichen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Einstellungen gegenüber sozialen Netzwerken und reflektieren dabei das eigene Nutzungsverhalten. Einige Aufgaben sind zusätzlich im Digitalen Lernraum angelegt: Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich mit ihrem Smartphone oder Tablet direkt an der Umfrage beteiligen, die im Rahmen dieser Unterrichtseinheit entwickelt wird. 

Hate Speech und Fake News

Fake News - Glaubwürdigkeit in den Medien

Die Diskussion über sogenannte Fake News ist seit einigen Monaten in aller Munde. Fake News sind eine besondere Form falscher oder gefälschter Nachrichten, die im Internet vor allem über die sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter etc.) verbreitet werden. Die massenhafte Verbreitung von Fake News führt dazu, dass die Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber Nachrichten und gegenüber journalistischen Medien im Besonderen wachsen.

FakeFilter

FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Es vermittelt Orientierungswissen zum Umgang mit Informationen und Falschmeldungen im Netz. In 10 Folgen beschäftigt sich der Youtuber Mr. Trashpack mit Fake News und verwandten Phänomenen und präsentiert praktische Tipps und Tools. Begleitend bietet www.fakefilter.de weiterführende Artikel und Quellen, um selbst als Fake-Checker aktiv zu werden.

#NoHateNoFake - Videoblogs gegen Hate Speech und Fake News im Netz

Die medienpädagogische Webseite #NoHateNoFake enthält kostenfreie Unterrichtsmodule, um mit Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 8 bis 10 Videoclips über ‚Hate Speech‘ und ‚Fake News‘ zu produzieren. Die Materialien von #NoHateNoFake umfassen Stundenaufrisse und Präsentationen für Pädagogen und Pädagoginnen sowie Handouts und Vorlagen für Schüler. Die Webseite stellt Informationen, Online-Angebote und weitere didaktische Materialien zu den Themen ‚Hate Speech‘ und ‚Fake News‘ in einer Linkliste zusammen.

Werbung im Internet

Studie und Materialien "Jugendliche und Online-Werbung im Social Web"

Zum Safer Internet Day 2014 hat das JFF - Institut für Medienpädagogik eine neue Studie und Materialien online gestellt, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit mit Jugendlichen zu unterstützen und ihnen Wege für einen eigenverantwortlichen und kritischen Umgang mit Werbeformen in Sozialen Netzwerkdiensten wie Facebook aufzuzeigen. Alltagnah und anschaulich werden in den Materialien Wege aufgezeigt, um Jugendliche für einen kritischen Umgang mit dem Social Web zu sensibilisieren und einen Blick hinter Auswertungsstrategien und Vermarktungskonzepte kommerzieller Anbieter zu ermöglichen. In den Unterlagen finden sich ausgearbeitete Methodenbausteine ergänzt durch Hintergrundinformationen für die Verbraucherbildung zum Themenfeld Social Web.

 

Datenschutz im Internet

Young Data

Young Data ist eine Datenschutzseite für junge Leute. Sie enthält Informationen zum Selbstdatenschutz bei der Nutzung von Facebook, WhatsApp, YouTube, Spielekonsolen, Smartphones und anderen Anwendungen, klärt über die Gefahren von Cybermobbing auf und bietet Hintergrundinformationen zum Datenschutz im Allgemeinen. Die Website ist mit zahlreichen Cartoons, Videos und Fotos angereichert.
Young Data ist ein Angebot des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz.

Medientipps für den Unterricht

Das Mitmach-Netz - Chancen und Gefahren im Web 2.0Medientipp: Das Mitmach-Netz - Chancen und Gefahren im Web 2.0

Online-Communities, Podcasts, Weblogs und Wikis - das Web 2.0 erobert das Internet, und vor allem Kinder und Jugendliche sind von den Möglichkeiten dieses Mitmach-Netzes fasziniert. Dass von dem schwer überschaubaren Angebot auch Gefahren ausgehen können, wird dabei gerade von jungen Menschen kaum bedacht. Vielseitig einsetzbare Arbeitsblätter, Hintergrundinformationen und Verwendungshinweise optimieren die Nutzung der DVD und ihren Einsatz im Unterricht.

Konzepte und Portale der Bundesländer zur Medienerziehung

Medienrecht

 

andersen@dipf.de