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JIM-Studien 2018 – Medienverhalten von Jugendlichen

04.02.2019
© Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest

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© Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest

Ende 2018 hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest seine neueste JIM-Studie veröffentlicht. Dabei wurden 1200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren aus ganz Deutschland u. a. zu ihrem Freizeitverhalten, ihrer Mediennutzung und ihrem Medienvertrauen befragt.
Interessante Ergebnisse aus der Studie sind beispielsweise, dass immer noch 39% der Jugendlichen mehrmals wöchentlich Bücher lesen und 29% der Befragten besuchen einmal im Monat eine Bibliothek. Bei der Mediennutzung gewinnen die Online-Dienste immer mehr an Bedeutung, über diese wird Musik gehört und kurze Videos geschaut. Zudem gewinnen auch die Streaming-Dienste zunehmend an Bedeutung, diese werden von 34% der Befragten mehrmals wöchentlich genutzt. Der Trend zeigt, dass das Bücherlesen bei den Jugendlichen seit den letzten zehn Jahren relativ konstant geblieben ist, wohingegen die online Angebote in den anderen Medienbereichen (Film, Musik etc.) an Bedeutung gewonnen haben und dort die klassischen Angebote immer weiter verdrängt.
Auch zum Medienvertrauen wurden die Jugendlichen befragt, um einschätzen zu können, wie sie mit dem Thema Fake-News umgehen können. Dabei zeigt sich, dass mit steigendem Alter der Jugendlichen die Print-Nachrichtenmagazine, Focus Online und Spiegel Online an Vertrauen gewinnen. Zeitgleich sinkt das Vertrauen in Medien wie ProSieben Newstime, RTL Aktuell und Bild-Zeitung in Print- und Online-Version.


Weiterführende Links:
Download JIM-Studie


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