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Erschließung

Unter Bestandserschließung versteht man alle Hilfen, die dem Benutzer der Bibliothek das Auffinden der gewünschten Literatur/Medien bzw. der gesuchten Inhalte erleichtern: (Online-)Kataloge und Verzeichnisse, Aufstellungssystematiken, Schlagwörter, farbliche Hervorhebungen usw. Bibliotheken sind Ordnungssysteme mit der vorrangigen Zielsetzung, eine größere Anzahl von Büchern und Medien so darzubieten, dass Gesuchtes leicht aufzufinden ist. Dabei werden verschiedene Ordnungs- und Erschließungssysteme (Regelwerke) benutzt. Welche Aufstellungs- und Präsentationsformen in der Schulbibliothek zum Einsatz kommen, wird vor allem durch den Bibliothekstyp, die Bestandsgröße und die vorrangigen Ziele (Leseförderung, Unterricht, Studienbibliothek) beeinflusst.

Die Bestandserschließung in der Schulbibliothek sollte sich an gängigen Systemen (z.B. den in der örtlichen öffentlichen Bibliothek verwendeten) orientieren.

Der Bestand einer Schulbibliothek wird grundsätzlich in Freihandform aufgestellt; d.h. sämtliche Bestände sind - präsentiert in Regalen, Medientrögen, Schrägablagen - Schülern wie Lehrern direkt zugänglich. Ein Teil des Bestandes wird als Präsenzbibliothek geführt, damit er ständig vor Ort zur Verfügung steht. Die dort bereit gestellten Medien können nur in der Bibliothek genutzt werden. Zum Präsenzbestand gehören vor allem Lexika, Handbücher, Seminarapparate aber auch Medien zu häufig nachgefragten Themen.