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Spiralcurriculum. Wenn Bibliothek Bildungspartner wird

Leseförderung mit dem Spiralcurriculum in Schule und Vorschule

Wenn Bibliothek Bildungspartner wird, kann das Spiralcurriculum ein elementarer Schlüssel zum Erfolg werden. Es ist zu verstehen als ein Miteinander von Partnern, die an identischen Zielen, nämlich Kinder und Jugendliche mit dem Lernort Bibliothek vertraut zu machen und die Lese- und Informationskompetenz zu verbessern, arbeiten.

Dazu fixiert das Spiralcurriculum schriftlich Ziele und diesen entsprechende Handlungsschritte. Ausgehend vom Bild der Spirale wird ein modulares, aufeinander aufbauendes und praxistaugliches Baukastensystem entwickelt. Dieses stellt sicher, dass Kinder und Jugendliche an bestimmten Punkten immer wieder an Bibliotheksangeboten partizipieren. Das Spiralcurriculum führt die Zusammenarbeit aller Beteiligten aus der Zufälligkeit in die Verbindlichkeit.

Die Umsetzung des Spiralcurriculums geschieht in der Schulbibliothek, also direkt in der Schule, in der öffentlichen Bibliothek (kommunale, regionale oder kirchliche Gemeinde- oder Stadtbibliothek) und auch in der wissenschaftlichen Bibliothek.

Vor diesem Hintergrund haben die Expertengruppen "Bibliothek und Schule" sowie "Kinder- und Jugendbibliotheken" im Deutschen Bibliotheksverband (dbv) bundesweit beispielgebende Modelle zusammengetragen und veröffentlicht.

Zur vollständigen Broschüre

Das Spiralcurriculum - die Partner

Angebote zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz erreichen Kinder und Jugendliche besser und häufiger,wenn sich Bibliothekar/inn/en und Pädagog/inn/en gemeinsam auf den Weg machen.

 

  • Aus der Perspektive der Schule verankert das Spiralcurriculum die Bibliothek - sei es die Schulbibliothek oder die öffentliche bzw. wissenschaftliche Bibliothek - in der Schulwirklichkeit.
  • Aus der Perspektive der Bibliothek (öffentlich und/oder wissenschaftlich) bedeutet das Spiralcurriculum die systematische und verbindlich festgelegte Kooperation mit Schulen, genauso aber auch mit Kindertageseinrichtungen (Kitas), Kindergärten, Einrichtungen des Gesundheitssystems, Elternorganisationen, politischen Instanzen usw.

Das Spiralcurriculum - Beispiele

Leseförderung mit einem Spiralcurriculum hat viele Gesichter, abhängig von den lokalen Partnern und ihren jeweiligen Vorstellungen und Rahmenbedingungen. Die hier abgebildeten Beispiele vermitteln einen Eindruck, was möglich und was in Bibliotheken bereits Realität ist - sowohl in Schulbilbiotheken als auch in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Die vorliegende Zusammenstellung wurde gemeinsam von den beiden Expertengruppen Bibliothek und Schule sowie Kinder- und Jugendbibliotheken im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) realisiert.

Zu der Broschüre