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Bibliothekspädagogisches Spiralcurriculum

Ende der 90er Jahre wurden in einem Projekt der Bertelsmann Stiftung die ersten Ideen für ein "bibliothekspädagogisches Spiralcurriculum" entwickelt. Diesem Beispiel sind inzwischen viele Bibliotheken gefolgt und haben die Inhalte ihrer Bibliothekseinführungen und Recherchetrainings an das bibliothekspädagogische Spiralcurriculum angepasst.

Die Grundlage eines Spiralcurriculums ist die regelmäßig wiederkehrende Beschäftigung mit einem Thema. Dabei werden die Inhalte von Schuljahr zu Schuljahr immer komplexer und anspruchsvoller. So können sich die Schülerinnen und Schüler von "Anfängern" zu "Profis" z.B. im Bereich Informationskompetenz weiterentwickeln.

In verschiedenen Klassenstufen werden die Inhalte von der Bibliothek passend zum schulischen Alltag und zu den Bildungsstandards und den Lehrplänen ausgesucht. Der Besuch in der Bibliothek und die Teilnahme an entsprechenden Klassenführungen, Veranstaltungen oder Recherchetrainings sollte dabei regelmäßiger Bestandteil des schulischen Lebens sein.

Für jede Jahrgangsstufe ergibt sich dadurch eine detaillierte Zusammenstellung der Lernziele, der Lehrinhalte und eine Fülle von Ideen bei der Umsetzung in und mit der Bibliothek:

Das bibliothekspädagogische Spiralcurriculum